Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

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Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von try » Samstag 6. November 2010, 19:30

Hallo Community,

es gibt immer wieder ein "Für und Wider" unter den Xandros-Anwendern und den eingeschworenen Linuxinanern.

Daher soll mit diesem Thread der Versuch einer sachlich geführten Diskussion gestartet werden.

Ich bitte alle, die sich angesprochen fühlen, hier ihre Meinung zu Xandros zu posten.

Eine Bitte nur an alle Linuxianer-Profis:
Bitte versucht eure Argumente hier auch für den Otto-Normal-Verbraucher verständlich zu posten.
ZB durch Vergleiche ...

Ich hoffe auf eine rege Teilnahme.
( Nicht nur der "üblichen Verdächtigen" :wink: )

Beste Grüsse
try
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blackice
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Re: Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von blackice » Sonntag 7. November 2010, 01:42

Ok, da ich mich hier wohl als erster angesprochen fühlen sollte, da ich am meisten über Xandros schimpfe, mach ich mal den Anfang. ;-)
Um das gleich vorweg zu nehmen, mir geht es hier nur um das EEE-Xandros. Über die reguläre Xandros-Distribution kann ich mir kein Urteil bilden.
try hat geschriebenCOLONEine Bitte nur an alle Linuxianer-Profis:
Bitte versucht eure Argumente hier auch für den Otto-Normal-Verbraucher verständlich zu posten.
ZB durch Vergleiche ...
Du bist ja gemein! ;-)
Da schreibe ich jetzt einen kilometerlangen Text und habe das Thema trotzdem nur oberflächlich angeschnitten.

Ich vermute mal dir macht es nichts aus, wenn ich als Basis unsere private Korrespondenz vom Januar verwende, daher hier mal ein Auszug:
blackice hat geschriebenCOLONMeine Kritik beschränkt sich nicht nur auf die Sicherheit, sondern betrifft auch das Bedienkonzept von Xandros. Die Hauptkritikpunkte mal kurz zusammengefasst (vielleicht fehlt noch der eine oder andere):
- sudo ohne Passwort

- keine flächendeckenden Sicherheitsupdates (z.B. der nie gefixte Debian-OpenSSL-Bug, die nicht gefixten Null-Pointer-Exceptions im Kernel die aber wegen der sudo-Problematik für die meisten ohnehin irrelevant sind, der steinalte Firefox)

- mangelnde Kompatibilität mit den Debian-Repositories und damit der einzigen Möglichkeit Xandros überhaupt irgendwie mit Updates zu versorgen (wird nächsten Monat mit dem Ende des Etch-Supports nahezu komplett wegfallen)

- teils abstruse Konstruktionen im Dateisystem die ohne Not allem widersprechen was sich unter Linux eingebürgert hat (z.B. die Art des Firefox-Aufrufs - kürzlich gab es mal einen Thread dazu).

- der von jeher zum Scheitern verurteilte Versuch (Suse hat es vor 10 Jahren vorgemacht, LinuxXP ist auch so ein Beispiel) Windowsusern den Umstieg zu erleichtern indem mit halbgaren Eigeneintwicklungen versucht wird ein Windows-Look&Feel herzustellen (z.B. Xandros-Dateimanager) anstatt dem User mit einer guten Dokumentation und der durchaus gelungenen Easy-Mode-Oberfläche einen Einstieg in die gut durchdachte Unix-Philosophie zu geben
Die Punkte etwas(!) detailierter:
- sudo ohne Passwort:
Mit sudo verschafft man sich temporär root-Rechte. Ganz platt ausgedrückt ist das vergleichbar mit dem "als Administrator ausführen" von Windows. Das erzeugt einen gewissen Kompromiss aus Sicherheit durch getrennte Benutzerkonten einerseits und Bequemlichkeit sich nicht extra neu anmelden zu müssen falls man diese Rechte braucht andererseits. Wenn sudo aber ohne Passwort ausführbar ist, ist die dahinterstehende Idee der Sicherheit sinnlos, denn jedes Programm das im User-Kontext ausgeführt wird kann dann auch Aktionen im root-Kontext aufführen ohne überhaupt das Passwort zu kennen.

- Sicherheitsupdates:
Linux muss genauso regelmäßig aktualisiert werden wie Windows um sicher zu bleiben, denn auch hier werden immer wieder neue Schwachstellen gefunden und auch ausgenutzt. Das passiert üblicherweise über die Paketverwaltung und funktioniert bei allen größeren Distributionen recht gut. Bei kleineren Distributionen funktioniert das auch gut, solange sie kompatibel zu ihrer Mutterdistribution bleiben. Hier liegt das Problem von Xandros: Es basiert auf Debian 4 (Codename Etch). Der Support für Etch wurde im Februar 2010 eingestellt. Seitdem gibt es keine Sicherheitsupdates für Xandros mehr aus den Debianrepositories (Paketquellen). Aber auch davor war die Updatepolitik bei Xandros nur halbherzig. Ein wichtiger Grund dafür ist sicherlich, dass Asus bei seinem Xandros viele (imho unnötige) eigene Wege gegangen ist die zu Inkompatibilitäten geführt haben (dazu später).
Auf eine aktuellere Debianversion als Basis umzuschwenken ist aus einer bestehenden Xandrosinstallation theoretisch zwar vermutlich möglich, wegen der Inkompatibilitäten aber praktisch sehr umständlich und aufwändig. Wer das geschafft und noch ein lauffähiges System hat, der sage mir bitte bescheid, damit ich weiß an wen ich mich in Zukunft mit Problemen wenden kann. ;-)
Das vielleicht bekannteste Beispiel eines Sicherheitsproblems unter Debian Etch ist ein Bug in OpenSSL [1] der dazu führt, dass mit diesem OpenSSL erstellte Schlüssel vorhersagbar sind. Dieser Bug wurde in Debian Etch gefixt, aber als ich das letzte mal in den offiziellen EEE-Xandros-Quellen nachgesehen habe (Ende 2009) stand dort noch eine betroffene Version.
Die sudo-Problematik ließe sich mit einem simplen Eingriff in der Datei /etc/sudoers beheben. Man müsste dann für Aktionen die root-Rechte verlangen ein Passwort eingeben. Dies ist aber keine Lösung für das Problem, da seitdem mehrere (ich weiß von zweien) Null-Pointer-Exceptions im Linux-Kernel gefunden wurden die sich mit etwas Fachwissen entweder im Programmieren oder im Googlen (denn passende Exploits finden sich im Netz, sind oft sogar Teils der Bugreports um das Problem zu demonstrieren) ausnutzen lassen um root-Rechte auch ohne Passwort zu erlangen. In Debian wurden die Schwachstellen beseitigt - in Xandros nicht.
Firefox hat unter Xandros immer noch die Version 2 soweit ich weiß. Diese erhält schon lange keinen Support mehr von Mozilla.

- mangelnde Kompatibilität der Repositories:
Dass sich Xandros so weit von Debian entfernt hat dass es nicht mehr paketkompatibel ist, ist erst mal nichts schlimmes. Nur muss man dann auch sein eigenes Repository aktuell halten. Das war beim EEE-Xandros nie der Fall, was sich darin zeigt, dass es viele Threads gibt die sich damit beschäftigen Pakete aus Debian auf Xandros lauffähig zu machen, was oft problematisch war.
Als Lösung für diesen und den vorhergehenden Problempunkt werden oft Repositories von Drittanbietern empfohlen. Die Hauptprobleme sind hier, dass diese Repositories oft auch nicht gut gepflegt sind man und man nicht weiß wie vertrauenswürdig sie sind. Jemand der ein Paket kompilieren kann, kann darin auch zusätzlichen Code einbauen, der z.B. Daten ausliest oder verändert.

- Konstrukte im Dateisystem:
Unter nahezu jeder Linuxdistribution die ich kenne lautet der Firefox-Aufruf so: /usr/bin/firefox
Wenn nun ein Linuxer mit einem Firefox-Problem zu mir kommt und ich vermute, dass das Programm beschädigt ist weiß ich wo ich nachsehen muss. Dabei ist es egal ob dieser Jemand Suse, Ubuntu oder Slackware nutzt. Nicht so unter Xandros [2]. Ich erinnere mich dunkel an ähnliche Beispiele bei anderen Programmen.

- versuchen Linux wie Windows aussehen zu lassen:
Windows hat eine bestimmte Art wie es aufgebaut ist, wie der User es zu bedienen hat (Registry, Systemsteuerung, etc.). Das kann man mögen oder nicht, es ist so. Linux hat auch eine bestimmte Art wie es aufgebaut ist (Konfiguration in Textdateien, Paketmanagement, etc.), auch das kann man mögen oder nicht. Das eine funktioniert gut und das andere auch. Was nur schlecht funktioniert ist der Versuch das eine auf das andere abzubilden um den Benutzern des einen Systems das andere schmackhaft zu machen. Es geht bis zu einem bestimmten Punkt, aber nie vollständig. Einfache Aufgaben lassen sich so noch übersetzen, wenn man aber mal tief ins System eingreifen muss führt kein Weg daran vorbei sich mit dem eigentlichen System zu beschäftigen. Meine letzte Erfahrung zu dem Thema war Linux-XP [3].

Als Fazit kann ich nur jedem dazu raten, sich von Xandros zu trennen. Wer Windows mag und sich nicht für Linux interessiert, der sollte auch damit arbeiten. Dann braucht er weder sich noch andere mit Linux beschäftigen und sich auch nicht mit den Eigenheiten von Xandros herumschlagen.
Wer dagegen neugierig auf Linux ist der sollte sich nicht mit Xandros aufhalten (denn vieles davon ist nicht übertragbar) und sich stattdessen für eine Linux-Distribution entscheiden die schlüssige Konzepte hat und auch gepflegt wird. Es gibt genügend davon [4] inklusive großer hilfsbereiter Communities und Anleitungen. Nur eines sollte man dabei als Umsteiger bedenken: Linux ist nicht Windows [5].

[1] http://lists.debian.org/debian-security ... 00152.html
[2] http://www.eee-pc.de/board/viewtopic.ph ... 046#p61046
[3] http://www.eee-pc.de/board/viewtopic.ph ... =15#p54058
[4] http://distrowatch.com/
[5] http://www.felix-schwarz.name/files/ope ... t_Windows/
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Re: Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von vofiwg » Sonntag 7. November 2010, 13:48

Als der EeePC 701 angekündigt wurde, habe ich gewusst: Das Ding will ich haben.

Grund war, dass es endlich einen günstigen, transportablen Rechner mit Linux sollte. Linux setze ich schon seit einer Reihen von Jahren ein.

Über DLD 6.0 ("Deutsche Linux Distribution", kennt das noch jemand? :) ), SuSE 5.3 - 10.0, bin ich schließlich bei Debian gelandet. Xandros kannte ich bis zum Erscheinen des EeePC noch nicht, hatte aber schon gelesen, dass es auf Debian basiert. So freute ich mich, dass ich mich auf ein System, dessen Administration mir keine Schwierigkeiten machen sollte.

Ich hatte über Xandros auch schon gelesen, dass es ein System besonders für Windows-Umsteiger sein sollte.


blackice hat mir einige Argumente schon vorweg genommen, trotzdem meine Meinung im folgenden:

Am Eee-Xandros habe ich vor allem zwei Dinge auszusetzen
  1. Anfangs machte das System Spaß, bald jedoch stellte sich heraus, dass Updates (Meinem Verständnis nach sollten das Verbesserungen sein) das System so beschädigten, dass man entweder das System zurücksetzen, oder tief im Innern schrauben musste, um es wieder zum Laufen zu bringen.

    Dieses Problem hat sich ja schon vor einiger Zeit nicht mehr gestellt, da es keine Updates mehr gibt (Auch eine mögliche Lösung :D , aber eine denkbar schlechte).
  2. Linux ist dafür bekannt, dass es sicher sein soll. Sicher vor allem durch Benutzer-Rechte. Der normale Benutzer kann ungewollt keine Systemkritischen Änderungen vornehmen. Unter anderem durch den passwortlosen Einsatz des sudo-Befehles wurde diese Sicherheit konterkariert.
Beim Versuch DVB-T mit einem anderen Empfänger zu ermöglichen, als dem von Asus verkauften, bin ich dann noch auf ein weiteres Problem gestoßen. Asus hat zwar Software-Quellen veröffentlicht, deren Versionen aber nicht unbedingt zu dem eingesetzten System passten. Nach den Quellen für das eingesetze Xine-Paket habe lange, und schließlich erfolglos gesucht.

Windows-Umsteiger, welche sich für ein einfach zu wartendes Linux-System interessierten, aber nicht zu tief in die Materie einsteigen wollten wurden durch die Unzulänglichkeiten wieder zu Windows zurück getrieben. Letztendlich befürchte ich, dass Eee-Xandros Linux als Windows-Alternative mehr geschadet als geholfen hat.


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Meine Tipps und Hinweise gibt es unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung aber mit ganz dollem Daumendrücken. ;)

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Re: Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von iceWM » Sonntag 7. November 2010, 21:03

Gut, dann bin ich der erste der sich Pro Xandros ausspricht.

Dem bisher gesagtem möchte ich aber nicht Grundsätzlich widersprechen, sondern eher auf die Zielgruppe des 701er incl. Xabdros hinweisen.
Das Gerät wurde für die Zielgruppe der Computeranfänger auf den Markt gebracht. Diese Zielgruppe ist erst mal froh wenn alles so funktioniert wie es soll - was es leider nicht in allen Fällen tat. Die Minderheit der Benutzer kennt die kritischen Befehle wie z.B. sudo nicht und hat von der Console noch nie was gehört (geht den meisten Windows Nutzern mit der Eingabeaufforderung/cmd auch so).

Allerdings eine Einschränkung zu den oben gemachten Bemerkungen möchte ich noch anbringen.
Es wird immer wieder darauf hingewiesen das Linux nicht so anfällig für Angriffe ist wie Windows, da spezielle Viren praktisch nicht im Umlauf sind, besseres Sicherheitsmanagement durch grundsätzlich eingeschränkte User usw. Linux den unerfahrenen Benutzern besser schützt. Hinzu kommt die nicht zu verleugnende geringere Verbreitung von Linux im Heimbereich und die dadurch resultierende geringere Attraktivität für Angreifer. Davon ausgehend, ist die Verbreitung von Xandros so gering, das sich ein Angreifer kaum die Mühe macht speziell Xandros anzugreifen.

Auf meinem 701er belibt Xandros und das ist auch gut so.
Forums-Samariter
RTFM und auch die Hilfe des Programms...
eeePC 901/1000H/XP/W/1024 MB/T91 Bk W7 HP/1201NL Bk W7 HP
Mein Blog / Never Ending Quiz / FAQ
Wenn Euer Problem gelöst wurde, setzt bitte ein [Gelöst] vor den Threadtitel.
Danke!

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Re: Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von geronimo » Sonntag 7. November 2010, 22:27

Wie "iceWM" ebenfalls schon ausführte, bleibt auch auf meinem 701 das Asus-Xandros installiert.
Und zwar solange, bis dieser in die ewigen Jagdgründe eingeht.

Das Asus-Xandros wurde speziell für die EeePC's konzipiert und zugeschnitten und kein anderes
Linux erreicht auch nur annähernd dessen Stabilität und Performance, speziell auf dem 701.
Mit Ausnahme, des ebenfalls für die EeePC's entwickelten Pupeee.

Asus Xandros erfüllt alle Voraussetzungen die ein Netbook-System haben muß.
Betonung liegt auf Netbook, also ein speziell für die mobile Internetnutzung ausgelegtes
System.

Die für's Internet wichtigen Apps, wie Firefox, Java und Flash lassen sich völlig problemlos, in nur
wenigen Minuten auf den aktuellsten Stand bringen.
Bei mir läuft sowohl der momentan neueste Firefox 3.6.12, der neueste Flash 10.1, sowie
auch das von Firefox 3.6 für manche Seiten benötigte Java 6 (3.6 kann mit Java 5 nichts mehr anfangen). Wohlgemerkt, alle drei angeführten Anwendungen sind von jedem Anfänger in weniger
als 10 Minuten
auf den neuesten Stand gebracht.

Das heißt, alle oben erwähnten, für mich wichtigen Anwendungen, erfüllen nach wie vor alle
erforderlichen Voraussetzungen zum weiteren Gebrauch des Asus- Xandros auf meinem 701.

Die weiteren Anwendungen, wie Office etc. benötigen (zumindest bei mir) keinerlei Updates, da sie
ebenfalls nach wie vor alles können, was ich benötige.

Der Networkmanager des Asus-Xandros ist z.B., soweit ich weiß, der Einzige von allen, der
WLan-PPPoe über ein Wlan-Modem beherrscht, also ohne Router (z.B. für Alice).

Kurz und gut und noch einmal, Asus-Xandros wird bis zum Ende meines 701 darauf werkeln und
ich kann mir auch nichts besseres dafür vorstellen.

Gruß Geronimo

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Re: Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von blackice » Montag 8. November 2010, 00:30

iceWM hat geschriebenCOLONDas Gerät wurde für die Zielgruppe der Computeranfänger auf den Markt gebracht. Diese Zielgruppe ist erst mal froh wenn alles so funktioniert wie es soll - was es leider nicht in allen Fällen tat. Die Minderheit der Benutzer kennt die kritischen Befehle wie z.B. sudo nicht und hat von der Console noch nie was gehört (geht den meisten Windows Nutzern mit der Eingabeaufforderung/cmd auch so).
Das gleiche Ergebnis erreicht man heute mit nahezu jeder größeren Linuxdistribution. Und auch zu der Zeit als Asus den 701 auf den Mark geworfen hat wäre es ein leichtes gewesen einfach ein Ubuntu oder OpenSuse zur Hand zu nehmen und dies nur leicht anzupassen, statt eine Exotendistribution völlig zu durchlöchern.
iceWM hat geschriebenCOLONEs wird immer wieder darauf hingewiesen das Linux nicht so anfällig für Angriffe ist wie Windows, da spezielle Viren praktisch nicht im Umlauf sind, besseres Sicherheitsmanagement durch grundsätzlich eingeschränkte User usw.
Der erste Punkt sagt gar nichts über die Sicherheit von Linux aus und der zweite ist ja gerade bei Xandros nicht gegeben.
iceWM hat geschriebenCOLONDavon ausgehend, ist die Verbreitung von Xandros so gering, das sich ein Angreifer kaum die Mühe macht speziell Xandros anzugreifen.
Das braucht er auch nicht. Nahezu jedes Exploit das in den letzten 3 Jahren für Linux generell veröffentlicht wurde wird auf Xandros funktionieren.
geronimo hat geschriebenCOLONDas Asus-Xandros wurde speziell für die EeePC's konzipiert und zugeschnitten und kein anderes
Linux erreicht auch nur annähernd dessen Stabilität und Performance, speziell auf dem 701.
Mein Kollege hat auf ca. 100 701 seit Jahren problemlos OpenSuse zu laufen.
geronimo hat geschriebenCOLONAsus Xandros erfüllt alle Voraussetzungen die ein Netbook-System haben muß.
Betonung liegt auf Netbook, also ein speziell für die mobile Internetnutzung ausgelegtes
System.
Gerade bei dem Nutzungsprofil sollte die Sicherheit eine besonders große Rolle spielen.
geronimo hat geschriebenCOLONDie für's Internet wichtigen Apps, wie Firefox, Java und Flash lassen sich völlig problemlos, in nur
wenigen Minuten auf den aktuellsten Stand bringen.
Ich hoffe die hast du alle in ein chroot gesperrt um das verwundbare Xandros vor Zero-Day-Lücken der genannten Anwendungen zu schützen.

edit:
geronimo hat geschriebenCOLONDer Networkmanager des Asus-Xandros ist z.B., soweit ich weiß, der Einzige von allen, der
WLan-PPPoe über ein Wlan-Modem beherrscht, also ohne Router (z.B. für Alice).
Auf meinem Notebook mit iwl3945 funktioniert das seit Etch'n'half mit nm-applet. Den richtigen WLAN-Treiber und die richtige Firmware vorausgesetzt ist das auf dem 701 sicher nicht anders.
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Re: Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von Lorag » Montag 8. November 2010, 23:28

Und als nächstes führen wir dann eine sachliche Diskussion über die Vor- und Nachteile von Gnome und KDE. :D

Für mich ist EEE-Xandros eine gute Idee, die schlecht umgesetzt wurde. Das heißt nicht, dass das OS keine Vorteile hätte oder dass sich damit nicht leben ließe.

Einige gute Ideen waren das integrierte Recovery-System, die schnelle, aufgeräumte Benutzeroberfläche und die Beschränkung auf wenige Hauptanwendungen, die für den Anwendungsbereich der Maschinen auf der Hand lagen.

Mit der Wende zu Windows hat Asus allerdings keine Energie mehr in die Entwicklung, Anpassung oder auch nur Updates des OS gesteckt. Die folgenden Netbooks und Netbook-OS wurden zwar leistungsfähiger, Xandros nicht. Damit einher geht der erste Hauptkritikpunkt an Xandros:

1. Xandros ist nicht einsteigerfreundlich
Das Eee-System kann den Anspruch, für Anfänger zu taugen, nur so lange erfüllen, wie man nichts am System verändern will – also gar nichts. Es mag ja sogar Spaß machen, in Konfigurationsdateien rumzutexten, aber es ist nichts für Laien. Außerdem benötigen viele Änderungen Fremdquellen, was nicht nötig sein sollte.

2. Xandros verschwendet Platz
Mit der besonderen Recovery-Struktur verbinden sich verschiedene Nachteile – das ist allerdings eine Designentscheidung von Asus und kein Fehler des OS an sich. Updates und neue Programmversionen existieren auf der kleinen SSD doppelt. Das ist gerade auf dem 701 nicht sinnvoll.

3. Xandros ist nicht kompatibel
Alte Programmversionen bedeuten eine verschlechterte Interoperabilität. Das mag zwar in erster Linie der Fehler von Monopolisten sein, die nichtstandardkonforme Dateiformate verwenden, aber wenn ich Datei X nicht öffnen kann, ist das ein konkretes Ärgernis und erst in zweiter Linie ein Politikum. Aber auch die Unterstützung von externen Geräten leidet unter alten Kernelversionen.

4. Xandros ist unhygienisch
Auch wenn die konkrete Bedrohung durch Schädlinge für einen Eee-User wohl nicht sehr hoch ist, widerspricht Xandros selbst den grundlegendsten Sicherheitsregeln: Halte dein System aktuell und verzichte auf Fremdquellen und -pakete. Ersteres erschwert Xandros unnötig und Letzteres erzwingt es geradezu.

Das alles heißt nicht, dass Xandros völlig ungeeignet für alle Einsatzszenarien wäre. Allerdings hat Xandros sich in den letzten drei Jahren nicht weiterentwickelt. Andere Anbieter haben ihre Netbooksysteme hingegen immer weiter verbessert oder zumindest weiterentwickelt. Aktuelle Software und schnelle Updates sind da ein ganz selbstverständlicher Standard. Aber auch Bedienkonzepte und Oberflächendesign haben sich noch weiter auf den Netbookfaktor eingestellt, als der erste Versuch von Asus das konnte.

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Re: Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von try » Dienstag 9. November 2010, 14:03

Hier mal eine Sichtweise aus der Richtung eines (Noch-)Umsteigers:

Vom ersten Tag der Anwendung des 701 mit ASUS-Xandros an, fand ich die Icon-Oberfläche zur Bedienung richtig klasse!
Ich fühlte mich sofort an Windows 3.11 erinnert und dachte: "So einfach ist Linux? - Das ist ja prima!".
Zum Surfen war das ganze Konzept, auch dank kurzer Bootzeit und VGA-Schnittstelle für einen externen Monitor, für mich nahezu ideal!
Brauchte man doch jetzt nicht mehr den ganzen PC hochfahren, nur um mal eben schnell und kurz etwas im Netz nachzusehen - toll!

Kleine Spielchen zum Zeitvertreib waren auch dabei - supi.

Ich gebe zu, der Vorteil der Mobilität kam bei mir erst später zum Tragen.


Tja, bis dahin war soweit alles gut ...


Für mich persönlich hatte Windows ggü. ASUS-Xandros einen Vorteil:
Man bekam (- ja, ja, mal mehr oder weniger gute :wink: ) Updates, deren Installation für mich nicht so schwer handle-bar waren. Auch Nachinstalltionen bedeuteten für mich keine unüberwindbaren Hürden.
Sei es nun, weil man sich an die Unzulänglichkeiten Win's gewöhnt hatte, sie einfach hinnahm oder aber die Lösungsansätze schon im Schlaf wusste. :roll:
Damit verbunden gab es eine nicht wegzudiskutierende Tatsache:
Bei mir kam es bei ASUS-Xandros nach den ersten zwei, drei Updates immer wieder zu Problemen!

Für mich stellte sich damit die Frage, ob man jetzt etwa die gleiche Suche nach Tipps und Tricks wie für Win nun auch für Asus-Xandros starten musste? Eng verbunden waren für mich dabei auch die allgemeinen Vor- und Nachteile von Linux ggü. Win.

Auf der Suche nach Antworten, ( - die mich auch u.a. in diesem Forum stranden liessen :wink: ) erkannte ich schnell, dass Asus-Xandros nur der erste kleine Schritt in die Linux-Welt sein konnte.
Schon das damals von mir dann als Ersatz-Linux-Distribution ausgesuchte EEEbuntu übertraf meine als kompletter Neueisteiger gesetzten Erwartungen ggü. Asus-Xandros bei Weitem! Auch auf - oder gerade auf dem EEE-701.
Für mich gestaltete diese Distribution fast alle Update- und Nachinstallationsvorgänge wesentlich einfacher und transparenter.

Ich mache hier nochmal bewusst einen Vergleich mit Windows 3.11:
Beim Umstieg von 3.11 auf 95/98 wurde die Anwendung für mich als 08/15-Anwender wesentlich vereinfacht.
Ausserden wurde zum ersten Mal (zugegeben noch sehr zaghaft, aber er kam) der Sicherheitsaspekt für Home-User beleuchtet.
Spätestens mit 98 hielten nur noch ein paar "eisenharte" an der veralteten Oberfläche fest.
BTW - Ich glaube sogar mich an ein paar "Klickie-Buntie-Bemerkungen" aus der reinen MS-DOS-Fraktion in Richtung 3.11/95/98 zu erinnern.
Berufsbedingte Sytemerhaltungen (zB MS-DOS und WinNT) klammere ich hier wissentlich aus.

Übertragen auf das ASUS-Xandros behaupte ich einfach mal:
Das System hat sich einfach ausgelebt!
Es hatte am Anfang seine absolute Berechtigung unter den Distributionen, ist aber jetzt schlichtweg veraltet.

Mal provokant gefragt:
Wer geht denn heute noch freiwillig produktiv mit Win3.11 oder 95/98/ME ins Netz? Doch eher wenige, oder?


FAZIT:
ASUS-Xandros ist und bleibt eine Oberfläche für Umsteiger, wie sie einfacher nicht sein kann.
Spätestens aber bei der Pflege dieser wird der gute Eindruck durch die mangelhafte Update- und Nachinstallations-Politik der Distribution massiv getrübt.
Auch wenn ich es selbst vllt. nicht zu 100% nachvollziehen kann, ist für mich das immer wieder angesprochene Sicherheitsloch hier ein wesentliches KO-Kriterium.

Ob die "ASUS-Xandros-3.11-Oberfläche" den Umstieg von Windows in Richtung Linux wirklich erleichtert, kann mMn nicht vollständig geklärt werden. :arrow: Zumindestens auf meinem 701 und auf einem zu betreuenden 900er hat es geklappt, dass ich aus voller Überzeugung bei Linux bleibe ;-) .
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Re: Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von blackice » Dienstag 9. November 2010, 14:32

try hat geschriebenCOLONMal provokant gefragt:
Wer geht denn heute noch freiwillig produktiv mit Win3.11 oder 95/98/ME ins Netz? Doch eher wenige, oder?
Der Vergleich hinkt ganz gewaltig. Zwischen Win3.1/11 und 95/98 gab es wesentliche Fortschritte sowohl im Bedienkonzept als auch technisch (Wechsel von 16bit auf 32bit).

Bei Xandros liegt die Sache ganz anders. Was das Bedienkonzept angeht war es ein Pionier, denn der klassische Desktop funktioniert auf Geräten dieser Größe eher schlecht als recht und PDA-Oberflächen waren den Aufgaben nicht wirklich gewachsen und auch gar nicht für die Plattform vorhanden. Hier würde ich also keine Kritik ansetzen. Im Gegenteil, die Easy-Mode-Oberfläche von Xandros finde ich durchaus gelungen. Wer sie auf einer anderen Distribution einsetzen will, der suche mal nach dem Paket lxlauncher!
Technisch war Xandros aber ein klarer Rückschritt in die Zeit als Paketmanagement noch in den Kinderschuhen steckte und die Abhängigkeitshölle an jeder Ecke wartete. Das eigentlich Traurige daran ist, dass dieser Zustand völlig unnötig war - einerseits weil man ohne Not Hardware verbaut hat die nicht mit freien Treibern läuft, und andererseits weil man nicht einfach eine fertige Distribution remastert, sondern sein eigenes Sub-Derivat zusammengeschustert hat. Mark Schuttleworth hätte doch sicher liebend gern mit Asus zusammengearbeitet um die ersten EEEs von Anfang an mit einem angepassten Ubuntu auszuliefern.

Ich frage mich bis heute, ob das bei diesem Ausmaß noch Inkompetenz sein konnte oder schon Absicht mit Hinblick auf die zukünftigen Windowsgeräte war.
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Re: Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von try » Dienstag 9. November 2010, 14:48

blackice hat geschriebenCOLONDer Vergleich hinkt ganz gewaltig. Zwischen Win3.1/11 und 95/98 gab es wesentliche Fortschritte sowohl im Bedienkonzept als auch technisch (Wechsel von 16bit auf 32bit).

Bei Xandros liegt die Sache ganz anders. Was das Bedienkonzept angeht war es ein Pionier, denn der klassische Desktop funktioniert auf Geräten dieser Größe eher schlecht als recht und PDA-Oberflächen waren den Aufgaben nicht wirklich gewachsen und auch gar nicht für die Plattform vorhanden. Hier würde ich also keine Kritik ansetzen. Im Gegenteil, die Easy-Mode-Oberfläche von Xandros finde ich durchaus gelungen. Wer sie auf einer anderen Distribution einsetzen will, der suche mal nach dem Paket lxlauncher!
Ich meinte es auch eher unter dem reinen Aspekt der Sicherheit und der Technik an sich.
Wenn Xandros sicherheitstechnisch und im Support unzureichende und veraltete Technik einsetzt, stimmt der Vergleich doch wieder.
Mir kam es jetzt nicht unbedingt auf die Zeitschiene der Systeme an.

Eine Frage stellt sich mir bei all dem jetzt schon - wie Dir ja auch:
Warum hat Asus ein System so zusammengestümpert, wenn sie es doch in der Linuxwelt wesentlich einfacher hätten haben können ?
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Re: Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von try » Dienstag 9. November 2010, 15:28

Die Oberfläche ist zwar schon etwas älter (2009) , aber wirklich 701-Xandros-like ...

LXLauncher-Wiki
http://wiki.lxde.org/en/LXLauncher

Download-Site
http://sourceforge.net/projects/lxde/fi ... 0EeePC%29/
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Re: Xandros - Zeitgemäss oder einfach nur (un)nützlich?

Beitrag von win_dennis_xp » Dienstag 9. November 2010, 21:56

Hier nun mal die Sicht eines Linux und Windows Benutzer.

Ich benutze standardmäßig Linux, genaugenommen Ubuntu 10.10, und Windows 7.
Ich war lange Zeit auf der Suche nach der perfekten Linux Distribution für mein EeePc 901.
Die Geschichte:
Ich bekam mein Netbook im Januar 2009. Es war standardmäßig Windows XP Home Edition vorinstalliert.
Doch das Gerät arbeitete langsamer als erwartet, also mal diverse Internetseiten durchsucht, dieses hier
ebenfalls. Und dann habe ich Windows Xp nochmal neuinstalliert, und zwar mit FAT32. Damit ging es wirkllich
schneller. Doch ich war immernoch nicht zufrieden mit Windows XP, also habe ich mich nach anderen
Betriebssystemen umgeschaut, und Windows Vista auf die 8Gb SSD installiert... ... Naja, im nachhinein war
diese Installation eine reine Zeitverschwendung, den Vista lief nicht wirklich sauber auf dem Eee. Dann habe ich mir
Ubuntu 8.04 runtergeladen und installiert. Damit lief mein EeePc recht flott. Doch als ich ihn auf 8.10 updateten wollte,
wurde ich zum DAU (Dümmst Anzunehmender User). Erstmal kein Backup gemacht. Und während der Installation habe ich
nicht auf den Akkustand geachtet.. Den Rest kann man sich denken..
Ich habe noch am gleichen Tag einen Freund besucht, der den 701er hatte, mit Asus Xandros OS. Ich war begeistet, vorallem
weil meine Eltern und Großeltern auch oft an mein Netbook rangehen, da dachte ich mir, gut, für die den EASY Mode und für
mich den FullDesktop Mode..
Nur Asus Xandros hatte mich reingelegt, mehr Schein als Sein.. So war es schwer Sachen zu installieren, es mussten
häufig Fremdpackete eingelesen werden. Zudem waren bei mir noch teils ganze Sätze in Englisch, woran das lag weiß ich bis
heure noch nicht.
Nur mich hat dann verwundert, dass immer weniger Updates kamen. Zudem war ich dann allgemein sehr unzufrieden mit Asus
Xandros, und habe mein XP wieder installiert. Bis heute Abend, nun kommt Ubuntu 10.10 drauf, doch dies ist eine andere Sache.

Ich wollte noch anmerken, dass ich hier bewusst nur als Anwender geredet habe, ich bin auf die Sicherheit generell nicht eingegangen,
da als normaler User das nicht richtig weiß. Als Beispiel mein Großvater, dem hat die Oberfläche gefallen, doch er weiß ja auch nicht
wie es mit der Sicherheit aussieht.
--- EeePc 901 mit Windows XP Home SP3 ---
--- Medion Akoya S3211 mit Windows 7 Home Premium ---

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